HEIDENAU FREUT SICH AUF DEN FSV ZWICKAU
LANDESPOKAL: DJK SOKOL RALBITZ – HORKA - HEIDENAUER SV 0 : 2 (0:1)
In der ersten Runde des diesjährigen Landespokal – Wettbewerbes ging es nicht nur lapidar um eine erste Standortbestimmung unter Pflichtspielbedingungen. Vielmehr lockte ein Match gegen den Regionalligisten FSV Zwickau, wenn man so will die Nummer vier der Setzliste, würde man jedenfalls beim Tennis feststellen! Die Sachsen spielten das Match vernünftig runter, ließen nicht viel anbrennen. Ein frühes und ein spätes Tor rahmten die Partie ein, wenngleich es zwischendurch auch noch jede Menge Leerlauf zu bemängeln gab.
Besser kann man in ein Spiel nicht hinein starten. Einen Eckball Ole Dittloffs ließ Maximilian Schilf, der erstmals sein Team als Kapitän aufs Feld führte, über den Scheitel rutschen – 0:1 (4.). Zwei Distanzschüsse folgten, doch ohne die nötige Präzision. Als Patrick Langhans vom Tor wegdribbelnd zu Fall kam, lauerten einige auf den Strafstoßpfiff. Aber der junge Schiedsrichter Karl Krompaß (Dresden) entschied auf Weiterspielen. Da er im Verlauf der Partie generell viel laufen ließ, ging das auch so in Ordnung. In der sorbischen Hitze nahmen sich die Gäste arg zurück und Sokol kam zu optischen Vorteilen ohne große Chancen zu kreieren. Erst als der HSV nach der Halbzeitansprache ihres neuen Trainers Vit Turtenwald (46) wieder das Zepter schwangen, gab es auch Strafraumszenen.
Zum Beispiel als Alexander Kavgic durch brach. In seine flache Hereingabe lief Patrick Langhans und zwang Torhüter Willi Schöne zur Fußparade. Er war auch bei einer Granate von Schilf zur Stelle, den Abpraller versenkte Felix Thieme, allerdings stand er wohl davor knapp im Abseits. Also weiter bangen, vor allem da Tim Hitzke mit seinem Schuss den Pfosten traf. Erst als Antreiber Schilf Angreifer Thieme steil schickte, fiel die Entscheidung. Der herauseilende Schöne bekam zwar noch den Fuß dazwischen, doch das Leder sprang erneut Thieme vor die Nase – 0:2 (85.). Die Freude auf das Match gegen die Westsachsen wird diebisch sein.
HSV mit:
M. Franz, Wenzel (75. Blumhagen), Pokrovskij, Schilf, Vogt, Dittloff, Kavgic, Langhans (87. Hohl), Matschke (85. E. Thieme), Füssel (58. Paul), F. Thieme
Bernd N e u m a n n







