HSV FEIERT UNGEFÄHRDETEN AUSWÄRTSSIEG
KREISOBERLIGA: SG KESSELSDORF - HEIDENAUER SV 0:2 (0:1)
Die am Samstag verlorengegangene Tabellenführung wollten die Heidenauer natürlich postwendend zurück erobern. Von Anbeginn ließen sie keine Zweifel an der Umsetzung des Vorhabens zu. Mit viel Druck beherrschten sie die Gastgeber und zogen fast zwangsläufig zeitig in Front. Auch in der Folge erspielten sie sich gute Möglichkeiten. Erst nach einer halben Stunde änderten sie ihre Herangehensweise, spielten mehr aus der Abwartehaltung und kehrten mit ähnlichem Plan aus den Kabinen zurück. Doch im letzten Drittel verschärften sie erneut das Tempo, fuhren einen nie gefährdeten Erfolg ein. Am Ende durfte die SGK mit der Höhe der Niederlage, der ersten seit dem Hinspiel in der Elbestadt, alles in allem sehr zufrieden sein. Die Gäste freuten sich über die Rückgewinnung der Leaderposition.
Maximilian Schilf fädelte die Führung ein. Schon zum zweiten Mal setzte er Patrick Langhans auf der linken Seite in Szene. Nachdem zunächst kein Abnehmer für den Rückpass gefunden wurde, schob sich jetzt der spielstarke Ole Dittloff in Position und drosch das Leder aus wenigen Metern unter die Latte – 0:1 (11.). Ein Hammer Schilfs zwang Torhüter Ronny Beyer zur Glanztat. Für eine herrliche Kombination im Strafraum belohnten sich die Elbestädter nicht, da Dittloff verzog. Bis dahin beschworen die Hausherren eine brenzlige Situation herauf, nutzten diese allerdings nicht.
Auch die Tatsache, dass der HSV ihnen das Mittelfeld jetzt mehr oder weniger überließ, brachte das Match kaum in die Schieflage. „Wir waren schon ein wenig überrascht, dass sich die Kesselsdorfer kaum puschten, die Niederlage frühzeitig akzeptierten“, resümierte Co-Trainer Torsten Gründig später. Ein Zuspiel Dittloffs in die Tiefe bereitete die Entscheidung vor. Tobias Matschke legte uneigennützig quer, so dass Torjäger Felix Thieme überhaupt keine Mühe mehr hatte, zu seinem 35. Punktspieltreffer zu vollenden – 0:2 (64.). Der HSV läutete eine offensive Phase ein, die zu weiteren Toren hätte führen müssen. So dribbelte Schilf mit Anlauf an einigen gegnerischen Statisten vorbei, übersah im Strafraum dann den mitgelaufenen Matschke.
Am Samstag erwartet den HSV gleich das nächste Spitzenspiel! Der vom früheren Heidenauer Trainer Andre Berger gecoachte BSV Sebnitz könnte mit einem Sieg die Spitze noch enger zusammenrücken lassen. Will der Titelverteidiger nochmal ganz oben angreifen, ist er fast zum
Siegen verdammt. In der Bilanz haben die Kunstblumenstädter mit 8:5 – Siegen die Nase vorn. Auch das Hinspiel entschied der BSV mit 4:2 für sich. Als Schiedsrichter der Partie fungiert Daria Köhler (Fortuna Dresden). Seine Assistenten werden Matthias Nitzsche aus Dippoldiswalde und Michael Kaden vom SV Bannewitz sein. Der Anpfiff erfolgt um 15:00 Uhr.
HSV mit:
Zönnchen, Pechtl, O. Werner, E. Thieme, Dittloff, Schilf, P. Werner, Matschke (68. Paul), O. Franz, Langhans (77. Blumhagen), F. Thieme (76. Turtenwald)
Bernd N e u m a n n







